Es ist geschafft

Der Internetreff macht Sommerpause. Während meiner Lehrzeit als Radio- und Fernsehtechniker  Ende der sechziger Jahre war im Sommer immer Flaute in Sachen Unterhaltungselektronik. Es fielen weit weniger Reparaturen an und die Verkaufszahlen von Neugeräten sanken drastisch. Die Menschen hielten sich mehr im Freien auf und schauten  weniger Fernsehen und hörten auch viel seltener Radio als heutzutage. Tragbare Geräte waren äußerst selten, zudem recht schwer und außerdem ziemlich teuer.  Von Laptop, Mp3 Player, Handy, Ohrhörer, Mini-Akkus, Speichersticks und all dem anderen “neumodischen Kram” weit und breit keine Spur.
Formen - 2011.06.05 18.29.31 - (0-2-IMG_4244)Heute beklagen die Seniorinnen und Senioren zu Recht  die Überflutung mit Informationen aller Art, wenngleich sie mit großem Eifer im Internettreff bei der Sache sind. Den ganzen Beitrag lesen »

Jung und Alt funktioniert prima!

Im Herbst wurde ich gefragt ob es möglich wäre, dass eine Gruppe von Firmlingen im Rahmen eines sozialen Projektes den Senioren im Internetreff behilflich sein könne.  (Katholische Christen im Alter von 14 bis 16 Jahren empfangen  das Sakrament der Firmung mit dem Ziel der Verfestigung ihres Glaubens). firm_2Letzte Woche war es soweit. Neun  Jungen und Mädchen erschienen mit ihren Katechetinnen und warteten gespannt auf ihren Einsatz. Nach einer kurzen Einweisung durften sie sich dann auf die Seniorinnen und Senioren “stürzen”. Den ganzen Beitrag lesen »

Markieren, Kopieren, Einfügen

Oder in der Internetsprache „Copy and Paste“. Das ist zur Zeit ganz groß in Mode.  Also machte ich das Thema gleich zum Inhalt eines Internettreffs mit den Senioren. Der kommenden Jahreszeit angepasst stellte ich folgende Aufgabe.  Die Teilnehmer sollten das Gedicht „Frühling lässt sein blaues Band…“ von Eduard Möricke im Internet suchen, es kopieren und im Textverarbeitungsprogramm Open Office Writer im Format, DIN A4 quer, zweimal auf eine Seite setzen.  Den ganzen Beitrag lesen »

Onkel Paul ist auf dem richtigen Weg

Mein weit über siebzigjähriger Onkel Paul begegnet mir sehr häufig in der Stadt, wenn er  von Tante Hilde auf Einkaufstour geschickt wird.  Manchmal  bleibt genügend Zeit für einen Gedankenaustausch bei einer Tasse Kaffee.  Unsere Gespräche führen schnell zu  Themen wie, neue Medien und Internet. Es sei für ihn alles viel zu schwierig und außerdem in seinem fortgeschrittenen Alter brauche er diesen “modernen Kram” eigentlich nicht, war sein Tenor bis vor kurzem.  Er zeigte mir stolz einen Zettel, den  er immer mit sich führt. Nach der zweiten Bypass-OP und als Diabetiker sei eine Auflistung aller Medikamente und Erkrankungen im Falle eines Falles lebensrettend, so der Rat seines Hausarztes. Ob er sich vorstellen könne, dass er ähnlich einer Ohrmarke in der Tierwelt, demnächst einen auslesbaren Chip auf dem diese Daten gespeichert sind an eine bestimmte Körperstelle unter die Haut eingepflanzt bekomme, war meine  Frage. Den ganzen Beitrag lesen »

Das erste Mal

Ich kann mich ziemlich genau daran erinnern, ich war acht Jahre alt und die Erstkommunion stand an. Diesem Ereignis fieberte ich schon sehnsüchtig entgegen. Bereits Wochen vorher besuchte ich das Schreibwarengeschäft am Ende unsere Straße zusammen mit meiner Mutter um ein Gesang- und Gebetbuch zu kaufen, denn das musste jedes Kommunionkind haben. Irgendwann später als ich wieder die Straße hinauf lief rief mich die freundliche Besitzerin in ihren Laden. Sie bat mich, ihr in den Büroraum zu folgen, was ich auch artig tat. Ich war nun sehr gespannt was jetzt geschehen sollte. Ich dachte ich würde zur  Rede gestellt, weil ich wieder etwas ausgefressen hatte. Den ganzen Beitrag lesen »

Gefahr erkannt – Gefahr gebannt?

Diesen Satz musste ich mir als junger Wehrpflichtiger sehr oft anhören. Ich benutze ihn heute selbst auch häufiger im Internettreff, wenn Menschen in der zweiten Lebenshälfte erste Gehversuche im Web unternehmen. Die Frage nach den Risiken beim Surfen ist immer allgegenwärtig und hält erfahrungsgemäß viele Senioren ab, sich im Internet zu betätigen.
Meine erste Empfehlung heute war das Sicherheitsportal des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik und hier der Artikel “Basisschutz leicht gemacht” mit 10 Regeln, die man sich auch als Merkzettel downloaden kann. Den ganzen Beitrag lesen »

Noch nicht reif für Internet

Die Webseiten Diafor, die Zeitung und das Online-Archiv des Spiegel waren denn doch zu viel für ihn. Wann soll ich das alles lesen, wollte ein Internet-Anfänger wissen. Zugegeben die genannten Seiten beinhalten Lesestoff für mehrere Wochen; so prall und umfangreich  ist halt das Angebot im Internet, entgegnete ich ihm. Und das ist noch lange nicht alles, da gibt es noch viel mehr. Er müsse ja nicht jeden Artikel lesen und es gelte genau das aus dem riesigen Angebot herauszufinden, was ihn interessiere. Den ganzen Beitrag lesen »

Ich brauche dringend Hilfe

Kürzlich bat mich eine Internettreff-Besucherin bei Gelegenheit bei einer Freundin, die sie zu den Fortgeschrittenen zählte,   zu Hause nach dem PC zu schauen. Sie wolle Bilder bearbeiten und alles ginge so langsam und sowieso finde sie einige Bilder auf ihrem Rechner nicht wieder. Ich wurde meinem Grundsatz keine Hausbesuche zu machen untreu und begab mich auf den Weg zu ihr. Nachdem das Betriebssystem hochgefahren war und sie mir vorführte,  wo die Probleme lagen, entfuhr mir folgender Satz. “Mit ihrer Hardware und ihrer Software befinden sie sich in der Computer und Internet-Steinzeit”. Den ganzen Beitrag lesen »

Es geht wieder los

Nach der Sommerpause ist der Internettreff in der Begegnungsstätte in Wittlich wieder in vollem Gange. Die Zusammensetzung, der mehr als 60 Teilnehmer könnte unterschiedlicher nicht sein. Die Anzahl der Frauen und Männer hält sich ungefähr die Waage. Da sitzt der alte Handwerksmeister, der trotz seiner sichtbaren Einschränkungen nach einem Schlaganfall noch soviel Ehrgeiz entwickelt und seine ersten Gehversuche im Internet macht. Seinem Sohn wolle er sich beweisen, sagte er mir nebenbei. Den ganzen Beitrag lesen »

Eine Stunde Internetpate

Marc und Linda, die beiden Enkelkinder, wollen endlich den versprochenen Ausflug mit Opa und Oma unternehmen. Marc hat zum Geburtstag Inliner geschenkt bekommen und die möchte er doch allzu gerne ausprobieren. Oma und Opa grübeln nun, was sie ihren Enkelkindern bieten könnten. Sie planen schließlich unter Anleitung ihres Internetpaten  eine kombinierte Bahn-, Radtour. Den ganzen Beitrag lesen »

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